Unter Android werden folgende Dateiformate unterstützt: GLTF 2.0 bzw. GLB

Unter iOS werden folgende Dateiformate unterstützt: USDZ, OBJ, MTL, GLTF 2.0, SCN, STL, 3DS, FBX

Folgende Formate unterstützen Texturen: 

USDZ, OBJ, MTL, GLTF 2.0, SCN, 3DS, FBX, GLB, SFB

Falls das verwendete Dateiformat Texturen unterstützt und diese im AR Viewer nicht im Modell angezeigt werden, ist auf Folgendes zu achten:

Die Namen von Texturdateien dürfen keine Leerzeichen beinhalten. Anstatt Leerzeichen können Unterstriche (_) verwendet werden. Auch Umlaute (ä,ö,ü) im Namen der Texturdatei können Probleme verursachen und sollten vermieden werden. 

Ebenfalls sollte die MTL-Datei, welche zur OBJ-Datei gehört, überprüft werden. Ist in den Materials „Ka 1.000000 1.000000 1.000000“ angegeben, kann dies zu Problemen in der Darstellung der Texturen führen. Löscht man diese Zeile, werden die Materials korrekt und ohne weißen Schleier dargestellt.

Modelle können über Cloud-Dienste (z.B. iCloud Drive, Dropbox, Google Drive) oder von einem lokalen Speicherort auf dem Gerät durch den Dokument-Picker in den AR Viewer geladen werden.
 
Eine Modell-Datei und die zugehörigen Textur-Dateien können dabei einzeln oder als ZIP-Datei ausgewählt und geöffnet werden. Für die ZIP-Datei gilt: Alle Dateien sollten sich in erster Ebene im ZIP-Archiv befinden.
 
In der AR Viewer App können die Modell über den in der AR-Ansicht unten rechts platzierten „+“-Button importiert werden.

Skalieren:

Durch Auseinanderziehen oder Zusammenschieben mit zwei Fingern auf dem Display kann die Größe des Objekts verändert werden.

Drehen:

Durch drehen mit zwei Fingern auf dem Display kann das Objekt gedreht werden.

Positionieren:

Um das Objekt an einer anderen Stelle auf der Oberfläche zu positionieren, muss es mit einem Finger auf dem Display verschoben werden.

Eine pauschale Aussage lässt sich hier nur schwer treffen. Viel mehr hängt die Performance des Modells auch stark von der Anzahl und Komplexität sowie der Materials und Texturen ab. Auch die Leistungsfähigkeit des verwendeten Geräts für die Anzeige in Augmented Reality ist ausschlaggebend. 

Als Faustformen würden wir raten: 

  • Modelle mit bis zu 100.000 Polygonen sollten auf allen Geräten problemlos angezeigt werden.
  • Modelle mit bis zu 500.000 Polygonen sollten auf den meisten Geräten noch gut funktionieren.
  • Modelle mit bis zu 1.000.000 Polygonen sollten zumindest auf den neueren Geräten noch funktionieren.
  • Modelle mit über 1.000.000 Polygonen werden selbst auf neueren Geräten problematisch.

Am besten werden die Modelle direkt im AR Viewer getestet.

Um ein Objekt an einer vertikalen Fläche abbilden zu können, muss diese zur erfolgreichen Oberflächenerkennung sehr strukturreich sein. Der AR Viewer ist speziell auf die horizontale Oberflächenerkennung ausgelegt.

Bei der Markererkennung wird das 3D Modell, anders als bei der normalen Oberflächenerkennung, nur dann in Augmented Reality angezeigt, wenn der Marker von der Gerätekamera erfasst wird. Das Modell ist fest mit dem Marker verbunden.

Als Marker können sämtliche Bilder und Abbildungen genutzt werden. Es ist wichtig, dass das Markerbild einzigartig und kontrastreich ist. 

Die Markererkennung eignet sich besonders gut für die Darstellung der eigener Produkte in Augmented Reality in Kombination mit einem realen Werbemittel (z.B. Print). Produktabbildungen, zum Beispiel in einem Magazin oder auf einem Plakat, können als Marker in der AR Viewer App hinterlegt und mit dem passenden Modell verknüpft werden, sodass (potenzielle) Kunden die Produkte direkt in der eigenen Umgebung betrachten können. 

Um die Markererkennung zu testen, haben wir zwei Beispiel-Marker erstellt. Erfasst die Gerätekamera im Markererkennungsmodus den Marker (am besten ausgedruckt auf einer horizontalen Oberfläche), erscheint darauf das für den Marker definierte Modell. 

Die Beispiel-Marker gibt es hier: PDF

Es ist nicht möglich, eigene Marker mit Modellen in den AR Viewer einzubinden. Komme gerne mit deiner Anfrage auf uns zu – du kannst dafür das Kontaktformular nutzen oder eine Mail an hallo@sevend.de senden.

Neben einer eigenen App im App und/oder Play Store bieten wir dir auch die Möglichkeit, ein eigenes Modellverzeichnis innerhalb der AR Viewer App zu nutzen – die sog. Verzeichnislösung.

Durch die Anbindung an deinen eigenen Server hast du auch hier die Möglichkeit, dauerhaft Änderungen an deinen veröffentlichten Modellen vorzunehmen – solltest du keinen eigenen Server für die Modelle zur Verfügung haben, können wir diese auch gerne für dich auf unserem Server hinterlegen.

Nachdem wir deine Anfrage erhalten haben, starten wir mit einer ersten detaillierteren Besprechung, was du denn mit der App erreichen möchtest, an wen sich die App richten soll und klären einige technische Grunddetails. Für die Konzeption erstellen wir i.d.R. ein gemeinsames Pflichtenheft, ggf. mit ersten Designentwürfen für individuelle Bereiche, die zusätzlich zur AR Viewer-Basis benötigt werden.

Anschließend stimmen wir uns intern mit unserer Entwicklung ab, um dir ein Angebot für deine individuelle Applösung erstellen zu können. 

Nach der Angebotsfreigabe starten wir dann mit der Umsetzung. Regelmäßig stellen wir dir über die Stores Testversionen der App zum Review zur Verfügung.

Hat die App schließlich den finalen Stand erreicht, testet unsere Qualitätssicherung alle Funktionen mit einer individuellen, professionellen Test-Liste auf verschiedenen Geräten der unterstützten Betriebssysteme (Android/iOS). 

 

Nach einer Freigabe von beiden Seiten werden die Apps anschließend im jeweiligen Store (Apple App Store/Google Play Store) zur Veröffentlichung eingereicht.

Wie lange ein Projekt dauert, hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Der zeitliche Aufwand hängt stark von den individuellen Anforderungen an die App ab. Wird ausschließlich die AR Viewer-Funktionalität mit kleinen individuellen Farb- und Inhaltsänderungen benötigt, würden wir einen groben zeitlichen Richtwert von 1-2 Monaten angeben.

Werden zusätzlich zur bestehenden AR Viewer Basis noch weitere Bereiche/Features benötigt, trägt dies entsprechend zur Verlängerung der Projektzeit bei. Da diese Anpassungen meist sehr individuell sind, ist auch der Aufwand individuell zu schätzen.

Mit der Verzeichnislösung bieten wir dir die Möglichkeit, deine eigenen Modelle über den AR Viewer ohne die Entwicklung einer eigenen App zur Verfügung zu stellen. 

Dafür legen wir für dich ein eigenes Verzeichnis in der AR Viewer App an (vergleichbar mit dem Verzeichnis unserer Beispielmodelle). Um auf das Verzeichnis zugreifen zu können, benötigt deine Zielgruppe den Link (z.B. in Form eines QR-Codes). Diesen teilen wir dir mit und du kannst ihn beliebig oft weitergeben. Wird der Link von einem Nutzer im AR Viewer aufgerufen, zählen wir einen Aufruf. Das Verzeichnis bleibt dem Nutzer so lange erhalten, bis er es manuell entfernt. 

Hat der Nutzer das Verzeichnis aufgerufen, stehen ihm die dort hinterlegten Modelle zur Verfügung. Wählt der User ein Modell aus, um es in Augmented Reality in seiner eigenen Umgebung anzuschauen, zählen wir einen Modell-Aufruf. Schaut sich der Nutzer das Modell zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an, indem er es erneut im Verzeichnis auswählt, wird ein weitere Modell-Aufruf gezählt. 

Du hast Interesse an einem eigenen Verzeichnis in der AR Viewer App? – Super! Wir freuen uns auf deine Anfrage! Basierend auf der Anzahl der Verzeichnis- und Modellaufrufe haben wir verschiedene Preismodelle zusammengestellt. So finden wir für jedes Projekt den perfekten Plan!

Die AR Viewer App ist für iOS (Apple) und Android Geräte kostenlos im App und Play Store verfügbar. Die App kann allerdings nur genutzt werden, wenn das verwendete Gerät Augmented Reality unterstützt.

Um den AR Viewer nutzen zu können, wird ein Gerät benötigt, welches Augmented Reality (bzw. ARCore für Android-Geräte und ARKit für Apple-Geräte) unterstützt. 

Eine Liste aller AR-fähigen Geräte gibt es hier: https://developers.google.com/ar/discover/supported-devices